Sportstättenentwicklung kommt nicht voran

Was geschieht mit 484.085€? Dieses Geld ist vom Investitionszuschuss des Landes Hessen in Höhe von 750.000€ übrig. In der Gemeindevertretersitzung letzter Woche wurde die Ausschreibung für den Bau des Bewegungsparcours und des Winterrasenplatzes zu unserem Bedauern von der Mehrheit der Gemeindevertreter abgelehnt. Alle hatten im Dezember dem Haushalt mit vorgesehenen 315.000€ für den Rasenplatz und 100.000€ für einen Bewegungsparcours zugestimmt, warum jetzt die Ablehnung?

Den Sporttreibenden Vereinen insbesondere dem FCA, den Freizeitsportlern und vielen Jugendlichen wird die Chance genommen noch dieses Jahr neue Sportmöglichkeiten nutzen zu können.

Letztes Jahr hatte der Sportstättenplaner Dr. Schepp, ein Gesamtkonzept bestehend aus Multifunktionsfeld, Bewegungsparcours mit Laufstrecke und Winterrasenplatz vorgestellt. Dieses wurde zerredet. Dass es auch besser geht zeigt Rodau. Der Rorrer Bewegungsparcours ist ein Beispiel mit Vorbildcharakter. Dieser für „Jung und Alt“ konzipierte Fittnesspark hat 75.000€ gekostet und wurde in sieben Monaten realisiert. Wir werden uns weiter für eine zeitnahe Umsetzung der Projekte einsetzen.



Geräte für den Fitnessparcours neben dem Sportplatz ausgesucht

Die Gemeindevertretung beschloss im Oktober letzten Jahres 100.000 € für das Aufstellen von Fitnessgeräten und dem Anlegen einer Laufstrecke in den Haushalt einzustellen. Das Geld kommt zu 90% aus dem Investitionsprogramm des Landes Hessen. Die CDU-Fraktion hatte den „Bewegungsparcours“ vor zweieinhalb Jahren beantragt. Damals wurde das Rorrer „Speck-Weg-Eck als gelungenes Beispiel für einen Bewegungsparcours gezeigt. In der Sitzung des Sport Ausschusses letzte Woche stellte der Planer Dr. Schepp, die von Ekkehard Faatz zusammengestellten Fitnessgeräte vor. Diese Geräte sind für alle Altersgruppen geeignet.

  • je ein Gerät für Liegestützen und Armzüge,
  • ein Rückenstrecker und eine Situp Beinheber Station
  • eine Balancierstrecke und eine „schwebende Plattform“
  • ein Oberkörper Ergometer und eine Station für Kniebeugen
  • ein Slackline-Dreieck und eine Calisthenics Station

An jedem Gerät soll eine Hinweistafel zeigen welche Übungen sinnvoll sind. Dazu gehört auch ein QR-Code mit dem auf einem Smartphone die Übungen abgespielt werden können. Wie in Rodau sollte direkt unter den Geräten ein dämpfender Gummi Belag ausgelegt werden. Damit die Geräte möglichst schnell verwendet werden können ist im Bereich der Geräte die Verlegung von Rollrasen angebracht.

Der Planer hatte leider und für uns unverständlich keine Kosten gezeigt. Wir bitten den Bürgermeister die Maßnahme zügig, wenn möglich bis zum Sommer umzusetzen.

Anbei noch ein Bild des Slackline-Dreiecks, dieses ermöglicht Balance und Gleichgewichtübungen.



Uferbereich am Kiesloch ist voller Müll

Am Kiesloch liegen immer noch an mehreren Stellen Müll und sonstige Hinterlassenschaften der Badegäste vom vergangenen Sommer. Nachdem Anfang August letzten Jahres leider ein junger Mann im gesperrten Teil des Sees ertrank, wurde auch der bisher als Badestelle genutzte Bereich mit einem Zaun abgesperrt. Seit dieser Zeit liegt der Müll am Ufer und wird vom Wind in das Wasser geblasen. Wir bitten den Bürgermeister nochmals den Uferbereich des Kieslochs säubern zu lassen. Anbei die Bilder mit dem seit August liegenden Mülls:



Wie sieht das künftige Konzept für den Freizeitbereich des Sees aus?

In diesem Zusammenhang fragen wir den Bürgermeister auch wie seine Planung für das Kiesloch aussieht. Wir wünschen, dass bis zum Frühjahr ein Konzept erstellt wird das die Nutzung des Sees wieder möglich macht. Unsere Ideen wären:

• Als Freizeitbereich könnte der westlich der Kiesverladestation und der im Anschluss des derzeitigen Wasserablaufrohres liegende Bereich ausgewiesen werden.
• In diesem Bereich sollten Schilder mit dem Hinweis „Baden auf eigene Gefahr“ und sonstigen Hinweisen aufgestellt werden. Die rechtlichen Belange sind vom Bürger-meister zu klären.
• Die Zufahrt für den motorisierten Verkehr sollte ab der Grillhütte gesperrt bleiben. An den heißen Tagen, auch abends, sollte weiterhin ein Schrankendienst eingesetzt wer-den, der das Durchfahrverbot an der Grillhütte überwacht. Eine Ausnahme sollte für Personen mit einem Behindertenausweis eingeräumt werden.
• Der geschotterte Parkplatz gegenüber der Grillhütte soll als kostenpflichtiger Parkplatz ausgewiesen werden. Das Aufstellen eines Parkautomaten wird empfohlen. Wenn der Parkplatz vollgeparkt ist, soll eine Absperrung bereits an der Einfahrt zur Speyertrasse vom Ordnungsamt erfolgen.
• Das Ordnungsamt sollte bei Missachtung des Durchfahrverbotes und bei falsch ge-parkten Autos die Halter belangen und die Autos ggf. abschleppen lassen.
• In den Sommermonaten soll eine 450€ Kraft von der Gemeinde beauftragt werden den Freizeitbereich wöchentlich zu säubern.
• Mit der Firma Omlor ist das Konzept abzustimmen. Langfristig könnte auch das Auf-stellen eines Toilettencontainers und Kiosk vorgesehen werden.

Wie in Gernsheim und in Gimbsheim könnten Schilder am Uferbereich aufgestellt werden.



Radweg nach Biblis Ortsausgang Groß-Rohrheim wird repariert

Auf dem Radweg in Richtung Biblis sind große Risse, die vor allem Radfahrer gefährden. Die Schäden sind auf Transporte bei der Sanierung der „Wolwe-Brück“ zurückzuführen. Aufgrund unserer Anfrage letzte Woche teilte der Bürgermeister mit, dass die Sanierung Anfang März vorgesehen ist. Unter anderem soll ein neuer Asphalt Belag aufgebracht werden. Die Bilder zeigen die breiten Risse.

MfG
Kurt Kautzmann



Liebe Bürgerinnen,
liebe Bürger,

falls Sie Fragen oder Anregungen haben, dürfen Sie sich gern unter der E-Mail-Adresse

INFO@CDU-GROSS-ROHRHEIM.DE

mit uns in Verbindung setzen. Selbstverständlich haben wir auch im Rahmen unserer Fraktionssitzungen immer ein offenes Ohr für Ihre Anliegen. Die jeweiligen Termine finden Sie unter dem entsprechenden Menüpunkt.

Viele Grüße
Ihre CDU-Groß-Rohrheim